Weingut - Privatkellerei

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1865

gegründet im

historischen Malteserschloss

79423 Heitersheim

 

 

 

Rebsorten

 

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Klassische Rebsortenweine

0,75 ltr.

 

Klassische Rebsortenweine

1 ltr.

 

Winzersekte

 

Edelbrände

 

Säfte

Magnum

Sondergrößen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rebsorten

 

Der Rebsortenspiegel hat eine klare Ausrichtung auf die klassischen Rebsorten Gutedel und Spätbur­gun­der (je 35% Flächenanteil). Abgerundet wird die Rebsorten­palette durch Thurgau, Chardonnay, Riesling, Nobling, Gewürztraminer und Regent. Neben rund 50 ver­schie­denen Weinsorten werden auch Winzersekte und Crémants im traditionellen Flaschengärverfahren erzeugt, außerdem diverse Edelbrände.

 

Gutedel - eine regionale, authochtone Rebsorte

5000 Jahre Gutedel - ein ungewöhnliches Jubiläum verpflichtet.

Es wird vermutet, dass diese nachweislich älteste Rebsorte der Welt in Ägypten zu Hause war.

Heute wird der Gutedel hauptsächlich in der Westschweiz und im Markgräfler­land angebaut. In Deutschland gilt das Mark­gräfler­land als das Hauptanbaugebiet des Gutedels. Diese Weinbauregion wird durch den Gutedel definiert - der nirgends so prächtig gedeiht wie hier - in der sanften, paradiesischen Hügellandschaft zwischen Freiburg und Basel.

Doch wie kam der Gutedel ins Markgräflerland?

Den Anbau der Gutedeltraube in dieser Region verdankt man dem Markgrafen Karl Friedrich von Baden. Er hat um 1780 Gutedel­setz­linge vom Genfer See in die Markgraf­schaft eingeführt und damit den Grundstein für den erfolgreichen Anbau hier in dieser Gegend gelegt.

Weitere international gebräuchliche Sortennamen für den Gutedel sind Chasselas und Fendant. Durch Mutation entstanden gibt es sowohl einen Weißen als auch einen Roten Gutedel, welcher trotz seiner zartrosa Färbung ebenfalls zu den Weißweinen zählt.

Der Gutedel erfreut sich immer größerer Beliebtheit nicht nur bei der Bevölkerung der Badischen Region, sondern auch weit über deren Grenzen hinaus.

Er gilt als zart und feinfruchtig und wegen seiner geringen Säure als besonders bekömmlich. Gerade seine Bekömmlichkeit avanciert ihn mehr denn je zum Lieblingswein der regelmäßigen Weintrinker. Weitere Pluspunkte sind seine leichte unkom­plizierte Art, die ihn zum Favoriten für heiße Sommerabende macht. Als Essensbegleiter harmoniert er besonders gut zu Fisch, zartem Gemüse und Spargel, sowie zu hellem Fleisch.

 

Premiumgutedel: Chasslie

Unser Premiumgutedel trägt den Markennamen "Chasslie". Er wird bis zur Flaschenfüllung auf der Feinhefe gelagert. Diese Art des Ausbaus wird in Frankreich "sur lie" genannt.

Der Chasslie schmeckt voller und anhaltender als ein normaler Gutedel und duftet frisch nach Äpfeln und Mandeln. Der biologische Säureabbau verleiht dem Wein eine milde Säure und macht ihn somit weicher, leicht cremig und besonders bekömmlich.

 

Winzersekte

Die Geburtsstunde des badischen Winzersektes liegt im Weingut Zotz.

Im Jahre 1977 entschloss sich die Familie Zotz - als erste in Baden - einen Winzersekt aus badischen Weinen zu kreiren. Ausgewählt dafür wurde ein besonders fruchtiger Gutedel, der als "Gutedelsekt extra brut" spontan viele Liebhaber fand. Diese Sektspezialität, die heute noch Schwerpunkt des Sektsortiments ist, wird abgerundet durch andere Rebsortensekte wie "Nobling brut", "Weißburgunder brut" und "Pinot Rosé brut". Ein "Baden Crémant-Sekt extra trocken" zählt heute ebenfalls zum Sortiment. Alle Sekte werden nach der traditionellen Methode der klassischen Flaschengärung gefertigt und reifen in unterirdischen Kellern bis zu drei Jahren auf der Champagner­hefe.

Dieses aufwändige und kostspielige Verfahren unterstreicht das Bekenntnis zu kompromissloser Spitzenqualität.